Laufende Projekte

Seit Herbst 2018 läuft das Projekt Bildungscampus. Dieses Projekt wurde von der Regionalentwicklung Oststeiermark initiiert und soll, prozessbegleitend von der Firma „akzente“, die Zusammenarbeit innerhalb des Schulstandortes Sinabelkirchen – von der Kinderkrippe, über den Kindergarten, die Volksschule und die Mittelschule bis hin zur Gemeinde – stärken und intensivieren.

Für unsere Schule ist das Projekt Bildungscampus eine tolle Möglichkeit, Dinge zu verbessern und übergreifende Bedürfnisse einfließen zu lassen. Der Strategiefindungsprozess lautet „Schule gestaltet Region – Region gestaltet Schule“.

Projektziele sind die nachhaltige Neuausrichtung der Schulstandorte, die Entwicklung eines regionalen Bewusstseins, der Aufbau regionaler Bildungsketten, Kooperation und Vernetzung regionaler Schlüsselstakeholder, Imagestärkung der Mittelschule sowie die Etablierung der Bildungsstätten als Leuchtturm der Gemeinde.

In mittlerweile acht Workshops wurden zahlreiche Ideen gemeinsam erarbeitet, diskutiert und auch schon umgesetzt. So gibt es Bildungscampus-Mappen, welche die Schülerinnen und Schüler während ihrer gesamten Schulzeit in Sinabelkirchen begleiten sollen. Darin findet sich Platz für Fotos der Kinder, wichtige Unterlagen und Informationen, die sich im Laufe der Zeit ansammeln (z.B. KEL-Gespräche, Fortbildungen für Eltern), Zeugnisse, etc.

Seit Mitte Oktober 2020 gibt es eine Bildungscampus-Homepage, welche unsere alte Schul-Homepage ersetzt und auch die Verlinkungen zur Kinderkrippe, zum Kindergarten, zur Volksschule und zur Gemeinde enthält.

Das Zugpferd des Projekts ist jedoch ohne Zweifel die Neugestaltung des Außenraumes, sprich des Schulhofs. Als die Idee einer „Outdoorklasse“ entstand, waren einige Kolleginnen begeistert. Für die Schülerinnen und Schüler werden derartige Unterrichtseinheiten für besondere Motivation sorgen. Wir haben deshalb beschlossen, den Außenraum so zu gestalten, dass Unterricht im Freien für mehr als eine Klasse möglich sein wird. Geplant ist u.a. eine Freiluftarena ähnlich einem Amphitheater, sowie eine überdachte Bühne. Zusätzlich soll es im „Ruhebereich“ des Außenraumes, wie der Lernbereich genannt wird, noch zahlreiche Sitzgelegenheiten geben. Geschützt bzw. abgeschirmt soll dieser Bereich von Bäumen, Büschen und Sträuchern werden, vorgesehen sind auch Naschhecken. Der zweite Bereich, welcher etwas näher am Schulgebäude liegt, wird der „Bewegungsbereich“. Hier soll der Spielplatz gehörig aufgemöbelt werden. Zu den üblichen Spielgeräten wie Rutsche, Klettergerüst usw. sollen auch Motorik-Stationen kommen. Auf lange Sicht ist eventuell sogar ein Funcourt geplant – dieser wird jedoch vermutlich erst in ein paar Jahren finanziert werden können.

Die Gemeinde steht voll hinter diesem Projekt, die Arbeiten zur Umgestaltung werden jedoch coronabedingt vermutlich erst im nächsten Sommer beginnen. Wunsch der Gemeinde ist es, den gesamten Außenbereich, für den eine ca. 2000 Quadratmeter große Fläche zugekauft wurde, auch der Bevölkerung zugänglich zu machen. Es soll eine Art Generationenpark entstehen, der von Jung und Alt gemeinsam genutzt wird und wo auch nachmittags und abends Bewegung sein wird.

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen.

Unter dem Motto „Mobilitätsmanagement für Bildungseinrichtungen“ findet in diesem Schuljahr ein Projekt statt, das vom Ministerium für Mobilität initiiert/finanziert und vom Klimabündnis durchgeführt wird. Dazu wurden von allen Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrerinnen und Lehrern Fragebögen ausgefüllt, um eine Mobilitätserhebung und eine Berechnung der Umwelteffekte durchführen zu können. Da immer stärker werdender Verkehr das Klimaschutzproblem Nr. 1 in Österreich ist und dadurch auch die Sicherheit unserer Kinder am Schulweg zunehmend gefährdet wird, ist Mobilität ein wichtiges Thema für uns alle. Dieses Projekt soll Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde das Schulumfeld und die Schulwege sicherer und kindgerechter zu gestalten, aber auch das Thema „Klimafreundliche und gesunde Mobilität“ wieder mehr in den Vordergrund stellen. Eindrücke aus der Kindheit sind oft prägend für spätere Lebensphasen, in denen dann das Mobilitätsverhalten selbst bestimmt wird. Daher bitten wir alle Eltern um die Unterstützung ihrer Kinder, wenn im Laufe des Schuljahres Mobilitätsaktionen stattfinden. Hier finden Sie den Elternbrief.